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SUMMARY:Jupiter Jones - Ich trag den Sarg\, Du trägst was Buntes - Tour 2
 026
DESCRIPTION:JUPITER JONES - ICH TRAG DEN SARG\, DU TRÄGST WAS BUNTES VIEL
 LEICHT IST DAS ALS TROST GEMEINT?!2019 saßen Sascha Eigner und Nicholas M
 üller an einem Eichentisch in Hamburg Eimsbüttel und hatten große Träu
 me\, hehre Ziele\, krasse Erwartungen und so. Eigentlich alles\, was man s
 o haben konnte\, wenn man an die frisch beschlossene Reunion ihrer Band Ju
 piter Jones im nächsten Jahr dachte. Neues Album\, erste Show beim Reeper
 bahn Festival\, dann ne Tour\, Rockolymp vielleicht? 2020 hatten dann alle
  Masken an\, Scheißlaune und ein bisschen Angst dazu. Die Rumpeligkeit de
 r Welt schlug aufs Gemüt und ins Kontor. Songs schreiben fühlte sich an 
 wie ein Wettrüsten gegen das Ende der Branche und ein bisschen auch dem d
 er Welt. Es war anstrengend! Schön und sinnvoll\, aber so dermaßen anstr
 engend und zerfasert. Geprägt von ständigen Pausen\, von überlasteten Z
 oom-Sessions\, immer wieder verschobenen Zeitplänen. Und all das in einer
  Phase\, in der die beiden eigentlich vor Glück permanent nasse Äugchen 
 hätten haben sollen. Am Ende war?s dann so\, aber aus Gründen von Schiss
  und Erschöpfung. ?DIE SONNE IST EIN ZWERGSTERN? - Das 2022er Zweit-Debut
  der beiden\, wurde dann trotzdem toll und zum lieb haben. Ein Aufatmen un
 d Neubeginn mit viel sehr guter Zeit darin und daran. Klar war aber auch: 
 Beim nächsten Album muss das anders! SAME SAME\, BUT DIFFERENT. Also\, an
 ders im Sinne von: Die Welt funktioniert auch heute noch nicht\, wahrschei
 nlich noch viel weniger und Gründe zur Verzweiflung gibt?s vom Augen auf 
 bis zum Augen zu\, aber da kann die Musik ja nix für! Also lass mal auf e
 inander und uns selbst achten\, lass die Energie nutzen\, egal wo sie herk
 ommt und wo sie hinmöchte und lass gleichzeitig auch einsehen\, dass wir 
 das jetzt wirklich schon lang genug machen\, um ne ganz klare Meinung und 
 ne ganz klare Haltung zu haben: Zur Musik und zur Welt! Lass mal Freund un
 d Kollegen Andi Weizel (Producer & Songwriter\, u.a. Frida Gold) anrufen u
 nd ihn fragen\, ob er Bock auf Co-Producing und sowieso alle zehn Finger i
 m Spiel hat. Und lass mal auf Tugenden berufen\, die gemeinsam gelernt wur
 den\, als Andi noch anno Tuck als Produktionsassistent an den Alben ?HOLID
 AY IN CACATONIA? und ?JUPITER JONES? mitwirkte. Lass doch auch noch Michi 
 Ludes of former Mikroboy-Glory\, Liser\, Jean Michelle Tourette und noch e
 in paar andere Superfreund:innen fragen\, ob sie Bock auf Songwriting habe
 n. Aber auch Ali Zuckowski\, der mit den ganzen Popsongs und so. Halt alle
 s gute Leute\, menschlich wie fachlich. Weil man ja immer nur am besten ma
 cht\, was man am besten kann\, machen JJ da weiter\, wo sie nie aufgehört
  haben. Mag es nerven\, wen es will\, aber der Bogen wird weiterhin vom Pu
 nk der frühen Jahre hin zum Pop\, auch der frühen Jahre\, gespannt. Das 
 machen die halt wirklich schon immer! Tut nur weh\, wenn man sich freiwill
 ig dran stößt. Die Frage ist halt immer nur\, mit welcher Selbstverstän
 dlichkeit an ein solches Projekt geht. Und so wurden - ein bisschen im gut
 en Wissen\, dass Kalkül bei dieser Band eh noch nie funktioniert hat - ei
 n Album geschrieben\, dass von Herzen menschlich und politisch\, tanz- und
  weinbar und Pop und Punk und alles mögliche ist. (Nur kein Poppunk. Kein
 e halben Sachen.) Es wurden\, zum ersten mal in der Geschichte der Band\, 
 deutlich mehr Songs geschrieben\, als so ein Album eigentlich braucht. Ein
 mal\, weil?s halt einfach ging. Also\, es ging nicht einfach\, das war sch
 on ein Haufen Arbeit? Aber die Ideen waren da\, der Drang\, die Not\, der 
 Bock! ICH TRAG DEN SARG\, DU TRÄGST WAS BUNTES So heißt das Werk nun. Ei
 n Ding voll den Umständen trotzender Lebensfreude\, das gerne unterhalten
  möchte\, aber nicht um jeden Preis. So rund und eckig zugleich\, wie?s d
 er Titel verspricht. Es ist wohl das konsequenteste JJ-Album seit dem alle
 rersten. Nicht\, weil?s so klingen will\, dafür lagen dazwischen paarundz
 wanzig Jahre zu viel. Aber weil?s macht\, was es möchte. Weil?s von irgen
 dwo ganz innen kommt\, da wo man ganz gerne mal den Geist entrümpelt. Es 
 ist ein Konvolut von allem\, was Jupiter Jones schon immer ausgemacht hat\
 , und es musste so. Für Sascha und Nicholas ist es ein guter Grund\, zufr
 ieden ins Bett zu gehen. Zumindest zufrieden mit der Musik. Das mit der We
 lt wird ein andermal geklärt.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:JUPITER JONES - ICH TRAG DEN SARG\, DU TRÄGS
 T WAS BUNTES VIELLEICHT IST DAS ALS TROST GEMEINT?!<br><br>2019 saßen Sas
 cha Eigner und Nicholas Müller an einem Eichentisch in Hamburg Eimsbütte
 l und hatten große Träume\, hehre Ziele\, krasse Erwartungen und so. Eig
 entlich alles\, was man so haben konnte\, wenn man an die frisch beschloss
 ene Reunion ihrer Band Jupiter Jones im nächsten Jahr dachte. Neues Album
 \, erste Show beim Reeperbahn Festival\, dann ne Tour\, Rockolymp vielleic
 ht? 2020 hatten dann alle Masken an\, Scheißlaune und ein bisschen Angst 
 dazu. Die Rumpeligkeit der Welt schlug aufs Gemüt und ins Kontor. Songs s
 chreiben fühlte sich an wie ein Wettrüsten gegen das Ende der Branche un
 d ein bisschen auch dem der Welt. Es war anstrengend! Schön und sinnvoll\
 , aber so dermaßen anstrengend und zerfasert. Geprägt von ständigen Pau
 sen\, von überlasteten Zoom-Sessions\, immer wieder verschobenen Zeitplä
 nen. Und all das in einer Phase\, in der die beiden eigentlich vor Glück 
 permanent nasse Äugchen hätten haben sollen. Am Ende war?s dann so\, abe
 r aus Gründen von Schiss und Erschöpfung. ?DIE SONNE IST EIN ZWERGSTERN?
  - Das 2022er Zweit-Debut der beiden\, wurde dann trotzdem toll und zum li
 eb haben. Ein Aufatmen und Neubeginn mit viel sehr guter Zeit darin und da
 ran. Klar war aber auch: Beim nächsten Album muss das anders! SAME SAME\,
  BUT DIFFERENT. Also\, anders im Sinne von: Die Welt funktioniert auch heu
 te noch nicht\, wahrscheinlich noch viel weniger und Gründe zur Verzweifl
 ung gibt?s vom Augen auf bis zum Augen zu\, aber da kann die Musik ja nix 
 für! Also lass mal auf einander und uns selbst achten\, lass die Energie 
 nutzen\, egal wo sie herkommt und wo sie hinmöchte und lass gleichzeitig 
 auch einsehen\, dass wir das jetzt wirklich schon lang genug machen\, um n
 e ganz klare Meinung und ne ganz klare Haltung zu haben: Zur Musik und zur
  Welt! Lass mal Freund und Kollegen Andi Weizel (Producer & Songwriter\, u
 .a. Frida Gold) anrufen und ihn fragen\, ob er Bock auf Co-Producing und s
 owieso alle zehn Finger im Spiel hat. Und lass mal auf Tugenden berufen\, 
 die gemeinsam gelernt wurden\, als Andi noch anno Tuck als Produktionsassi
 stent an den Alben ?HOLIDAY IN CACATONIA? und ?JUPITER JONES? mitwirkte. L
 ass doch auch noch Michi Ludes of former Mikroboy-Glory\, Liser\, Jean Mic
 helle Tourette und noch ein paar andere Superfreund:innen fragen\, ob sie 
 Bock auf Songwriting haben. Aber auch Ali Zuckowski\, der mit den ganzen P
 opsongs und so. Halt alles gute Leute\, menschlich wie fachlich. Weil man 
 ja immer nur am besten macht\, was man am besten kann\, machen JJ da weite
 r\, wo sie nie aufgehört haben. Mag es nerven\, wen es will\, aber der Bo
 gen wird weiterhin vom Punk der frühen Jahre hin zum Pop\, auch der früh
 en Jahre\, gespannt. Das machen die halt wirklich schon immer! Tut nur weh
 \, wenn man sich freiwillig dran stößt. Die Frage ist halt immer nur\, m
 it welcher Selbstverständlichkeit an ein solches Projekt geht. Und so wur
 den - ein bisschen im guten Wissen\, dass Kalkül bei dieser Band eh noch 
 nie funktioniert hat - ein Album geschrieben\, dass von Herzen menschlich 
 und politisch\, tanz- und weinbar und Pop und Punk und alles mögliche ist
 . (Nur kein Poppunk. Keine halben Sachen.) Es wurden\, zum ersten mal in d
 er Geschichte der Band\, deutlich mehr Songs geschrieben\, als so ein Albu
 m eigentlich braucht. Einmal\, weil?s halt einfach ging. Also\, es ging ni
 cht einfach\, das war schon ein Haufen Arbeit? Aber die Ideen waren da\, d
 er Drang\, die Not\, der Bock! ICH TRAG DEN SARG\, DU TRÄGST WAS BUNTES S
 o heißt das Werk nun. Ein Ding voll den Umständen trotzender Lebensfreud
 e\, das gerne unterhalten möchte\, aber nicht um jeden Preis. So rund und
  eckig zugleich\, wie?s der Titel verspricht. Es ist wohl das konsequentes
 te JJ-Album seit dem allerersten. Nicht\, weil?s so klingen will\, dafür 
 lagen dazwischen paarundzwanzig Jahre zu viel. Aber weil?s macht\, was es 
 möchte. Weil?s von irgendwo ganz innen kommt\, da wo man ganz gerne mal d
 en Geist entrümpelt. Es ist ein Konvolut von allem\, was Jupiter Jones sc
 hon immer ausgemacht hat\, und es musste so. Für Sascha und Nicholas ist 
 es ein guter Grund\, zufrieden ins Bett zu gehen. Zumindest zufrieden mit 
 der Musik. Das mit der Welt wird ein andermal geklärt.
LOCATION:Sputnikhallle - Am Hawerkamp 31\, 48155 MÜNSTER
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