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SUMMARY:Lysistrata - Komödie nach Aristophanes\, Bearbeitung Rebekka Kric
 heldorf
DESCRIPTION:Seit zwanzig Jahren herrscht Krieg – und niemand denkt ans A
 ufhören. Die Männer diskutieren\, kämpfen\, senden Talkshows. Die Fraue
 n greifen daher zu ihren effektivsten Waffen: ihren Körpern. Unter der Le
 itung der klugen\, radikalen Lysistrata rufen sie den Sexstreik aus. Wer w
 eiter Krieg führt\, muss verzichten\, wer Frieden will\, bekommt wieder Z
 ärtlichkeit. Gleichzeitig übernehmen sie die Kontrolle über den Staatss
 ender und damit über die öffentliche Meinung. Es beginnt ein grell-satir
 ischer Schlagabtausch zwischen Verweigerung und Verführung\, zwischen Kö
 rperpolitik und Medieninszenierung.\n\nRebekka Kricheldorf versetzt die an
 tike Komödie von Aristophanes (411 v. Chr.) in eine medienüberhitzte Geg
 enwart\, in der politische Schlagkraft durch Sendezeit ersetzt wird – un
 d Widerstand durch performative Grenzüberschreitung. Das Überraschende: 
 Es braucht wenig\, um die antike Welt in unsere Zeit zu holen: Die Struktu
 ren sind geblieben\, die Machtverhältnisse vertraut\, die Mechanismen kau
 m verändert. Dass ein 2400 Jahre alter Stoff unsere Gegenwart so unmittel
 bar spiegelt\, lädt geradezu zu einer humoristischen Auseinandersetzung e
 in.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Seit zwanzig Jahren herrscht Krieg – und ni
 emand denkt ans Aufhören. Die Männer diskutieren\, kämpfen\, senden Tal
 kshows. Die Frauen greifen daher zu ihren effektivsten Waffen: ihren Körp
 ern. Unter der Leitung der klugen\, radikalen Lysistrata rufen sie den Sex
 streik aus. Wer weiter Krieg führt\, muss verzichten\, wer Frieden will\,
  bekommt wieder Zärtlichkeit. Gleichzeitig übernehmen sie die Kontrolle 
 über den Staatssender und damit über die öffentliche Meinung. Es beginn
 t ein grell-satirischer Schlagabtausch zwischen Verweigerung und Verführu
 ng\, zwischen Körperpolitik und Medieninszenierung.<br />\n<br />\nRebekk
 a Kricheldorf versetzt die antike Komödie von Aristophanes (411 v. Chr.) 
 in eine medienüberhitzte Gegenwart\, in der politische Schlagkraft durch 
 Sendezeit ersetzt wird – und Widerstand durch performative Grenzübersch
 reitung. Das Überraschende: Es braucht wenig\, um die antike Welt in unse
 re Zeit zu holen: Die Strukturen sind geblieben\, die Machtverhältnisse v
 ertraut\, die Mechanismen kaum verändert. Dass ein 2400 Jahre alter Stoff
  unsere Gegenwart so unmittelbar spiegelt\, lädt geradezu zu einer humori
 stischen Auseinandersetzung ein.
LOCATION:Theater am Wall - Paul Schallück Saal - Wilhelmsplatz 9\, 48231 
 Warendorf
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