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SUMMARY:Summerwinds Festival: Armin Kyūmei Lohbeck: Das alte Japan im Mon
 dschein
DESCRIPTION:Armin Kyūmei Lohbeck Shakuhachi\n\nAm 28. August ist Vollmond
 . Da bietet es sich für Armin Kyūmei Lohbeck an\, Werke über den Mondsc
 hein\, die Wandermönche im alten Japan für Shakuhachi geschrieben haben\
 , auf sein Programm zu setzen. Lohbeck\, der nach seinem Cello-Studium in 
 Deutschland Mitglied des Japan Philharmonic Symphony Orchestra war und dam
 als seine Liebe zur japanischen Bambusflöte entdeckte\, lässt in „Das 
 alte Japan im Mondschein“ das magische Gestirn musikalisch aufgehen. Er 
 erklärt sein Instrument\, die uns fremde Musik und spricht über seine Au
 sbildung zum Meister in der Kinko-ryu-Tradition bei Gunnar Jinmei Linder i
 n Schweden und Ryumei Matsuyama in Japan.\n\nDie japanische Bambusflöte i
 st eins der ältesten Musikinstrumente der Welt und seit 1.200 Jahren unve
 rändert. Sie klingt holzig-hauchig\, nach Weite und Wind. Sie ist aus dem
  Wurzelende des Madake-Bambus gemacht und ähnelt der Blockflöte\, hat ab
 er nur eine schlichte Anblaskante. Anblas- und Atemtechnik sind anspruchsv
 oll. Indem die Spielenden die fünf Grifflöcher ganz oder teilweise abdec
 ken und Kopfneigung oder Lippenspannung verändern\, können sie über meh
 r als zweieinhalb Oktaven jeden Ton und ein reiches Spektrum an Klangfarbe
 n erzeugen. Nahezu alles ist auf der Shakuhachi spielbar: traditionelle ja
 panische Meditations- und Ensemblemusik\, Arrangements klassischer Musik\,
  Filmmusik\, Jazz. \n\nIm 13. Jahrhundert kam die Shakuhachi mit chinesisc
 hen Buddhisten nach Japan und wurde seitdem von wandernden Mönchen gespie
 lt. Im 16. Jh. gründeten Bettelmönche einen Zen-Orden\, dessen Wahrzeich
 en die Shakuhachi wurde. Für diese „Komusō“ war die Flöte ein Werkz
 eug der Meditation\, das Spielen ein Weg zur Erleuchtung. Flöte spielend 
 gingen die Mönche auch durch die Straßen\, um für ihr Essen zu betteln.
  Ihre Musik wird „Honkyoku“\, Hauptstücke\, genannt. Honkyoku\, die n
 icht mit Noten\, sondern mit japanischen und chinesischen Schriftzeichen n
 otiert sind\, bestechen durch fehlenden Rhythmus und Freiheit von allem\, 
 was man im Westen unter Musik versteht. \n\nDas alte Japan im Mondschein\n
 Yobitake Uketake: Rufender Bambus – antwortender Bambus  \nShin-Kyorei: 
 Der wahre Geist der Leere\nKumoi Jishi: Himmlischer Shishi-Löwe\nGekkai: 
 Mond-Meer\nTsuki No Kyoku: Mond-Stück
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Armin Kyūmei Lohbeck Shakuhachi<br />\n<br /
 >\nAm 28. August ist Vollmond. Da bietet es sich für Armin Kyūmei Lohbec
 k an\, Werke über den Mondschein\, die Wandermönche im alten Japan für 
 Shakuhachi geschrieben haben\, auf sein Programm zu setzen. Lohbeck\, der 
 nach seinem Cello-Studium in Deutschland Mitglied des Japan Philharmonic S
 ymphony Orchestra war und damals seine Liebe zur japanischen Bambusflöte 
 entdeckte\, lässt in „Das alte Japan im Mondschein“ das magische Gest
 irn musikalisch aufgehen. Er erklärt sein Instrument\, die uns fremde Mus
 ik und spricht über seine Ausbildung zum Meister in der Kinko-ryu-Traditi
 on bei Gunnar Jinmei Linder in Schweden und Ryumei Matsuyama in Japan.<br 
 />\n<br />\nDie japanische Bambusflöte ist eins der ältesten Musikinstru
 mente der Welt und seit 1.200 Jahren unverändert. Sie klingt holzig-hauch
 ig\, nach Weite und Wind. Sie ist aus dem Wurzelende des Madake-Bambus gem
 acht und ähnelt der Blockflöte\, hat aber nur eine schlichte Anblaskante
 . Anblas- und Atemtechnik sind anspruchsvoll. Indem die Spielenden die fü
 nf Grifflöcher ganz oder teilweise abdecken und Kopfneigung oder Lippensp
 annung verändern\, können sie über mehr als zweieinhalb Oktaven jeden T
 on und ein reiches Spektrum an Klangfarben erzeugen. Nahezu alles ist auf 
 der Shakuhachi spielbar: traditionelle japanische Meditations- und Ensembl
 emusik\, Arrangements klassischer Musik\, Filmmusik\, Jazz. <br />\n<br />
 \nIm 13. Jahrhundert kam die Shakuhachi mit chinesischen Buddhisten nach J
 apan und wurde seitdem von wandernden Mönchen gespielt. Im 16. Jh. gründ
 eten Bettelmönche einen Zen-Orden\, dessen Wahrzeichen die Shakuhachi wur
 de. Für diese „Komusō“ war die Flöte ein Werkzeug der Meditation\, 
 das Spielen ein Weg zur Erleuchtung. Flöte spielend gingen die Mönche au
 ch durch die Straßen\, um für ihr Essen zu betteln. Ihre Musik wird „H
 onkyoku“\, Hauptstücke\, genannt. Honkyoku\, die nicht mit Noten\, sond
 ern mit japanischen und chinesischen Schriftzeichen notiert sind\, bestech
 en durch fehlenden Rhythmus und Freiheit von allem\, was man im Westen unt
 er Musik versteht. <br />\n<br />\nDas alte Japan im Mondschein<br />\nYob
 itake Uketake: Rufender Bambus – antwortender Bambus  <br />\nShin-Kyore
 i: Der wahre Geist der Leere<br />\nKumoi Jishi: Himmlischer Shishi-Löwe<
 br />\nGekkai: Mond-Meer<br />\nTsuki No Kyoku: Mond-Stück
LOCATION:Benediktshof - Verth 41\, 48157 Münster
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