BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-summerwinds-festival-carousel-chamber-ensemble-wiener-mela
 nge-2547143
DTSTAMP:20260825T223705Z
DTSTART:20260724T180000Z
DTEND:20260723T220000Z
SUMMARY:Summerwinds Festival: Carousel Chamber Ensemble: Wiener Mélange
DESCRIPTION:+++ Hinweis zur Anfahrt mit dem PKW: Am Konzerttag sind Sperru
 ngen durch die Baustelle auf dem Schifffahrter Damm möglich. Bitte achten
  Sie kurz vor dem Konzert auf Aktualiserungen und planen Sie ggf. zusätzl
 iche Fahrtzeit ein. +++\n\nAnnelien Van Wauwe Klarinette\, Alexandra Soumm
  Violine\, Samuel Nemtanu Violine\, Mathis Rochat Viola\, Louis Rodde Cell
 o \n\nDelikat\, der Koffein-Kick aus der Weltstadt der Klassik. Carousel s
 erviert eine „Wiener Mélange“\, die es in sich hat. Extrem aromatisch
 \, ist sie zugleich ausgewogen und raffiniert. \n\nDas Ensemble aus Preist
 räger:innen großer Wettbewerbe\, 2019 von Annelien Van Wauwe\, leidensch
 aftliche Kammermusikerin und Solistin bei Spitzenorchestern weltweit\, geg
 ründet\, genießt internationale Reputation. In der „Wiener Mélange“
  kombiniert Carousel lebenshungrig-liebestrunkene solitäre Quartettsätze
  mit lebensbejahend-heiteren Klarinettenquintetten. \nNemesis\n\nHochroman
 tische Emphase\, Glück bis zur Ekstase und fiebrige Sehnsucht herrschen i
 n Anton Weberns Quartettsatz. Der Kompositionsstudent ist 1905 noch nicht 
 der atonale Zwölftöner der Zweiten Wiener Schule. Ob in sein Stück Biog
 rafisches einschlug? „Zwei Seelen hatten sich vermählt!“\, notierte d
 er 22-Jährige nach einem Wanderurlaub mit seiner späteren Frau in sein T
 agebuch ... Strahlende Serenität dagegen im Klarinettenquintett von Rober
 t Fuchs\, das zu seinem 70. Geburtstag uraufgeführt wurde. Hier ist alles
  maßvoll. Dennoch berührt die Musik des Professors für Komposition am W
 iener Konservatorium tief mit ihrem ausbalancierten Dialog von Klarinette 
 und Streichern\, den atmenden Melodien\, der farbigen Harmonik. „Fuchs i
 st ein famoser Musiker“\, lobte Brahms. „So fein und so gewandt\, so r
 eizvoll erfunden ist alles\, man hat immer seine Freude daran!“\n\nDrama
 tische Wucht\, existenzielle Unruhe und Verletzlichkeit\, Nervosität\, sc
 hwebende Melancholie – eine fast schmerzliche Schönheit erfüllt den Qu
 artettsatz c-Moll\, den Schubert mit 23 schrieb. Ob Franz damals schon von
  seiner Syphilis wusste? Schubert starb nur wenig jünger als Mozart. Trot
 z seines frühen Todes spricht man von Mozarts Spätstil\, auch beim Klari
 nettenquintett\, mit dem er 1789 diese Gattung begründete. Die Klarinette
  ist Partnerin und Solistin im Hin-und-Her der Stimmen. Bezaubernd ihr inn
 iges Lamento im langsamen Satz\, das Menuett mit dem ländlerhaften ersten
  und dem vertrackt-virtuosen zweiten Trio. Spiel\, Eleganz und Leuchten\, 
 sentimentalische Heiterkeit zum guten Schluss. \n\n\nWiener Mélange\nAnto
 n Webern (1883–1945): Langsamer Satz \nRobert Fuchs (1847–1927): Quint
 ett Es-Dur für Klarinette\, zwei Violinen\, Viola\, Violoncello\, Op. 102
  \nFranz Schubert (1797–1828): Quartettsatz c-Moll\, D. 703 \nWolfgang A
 madeus Mozart (1756–1791): Quintett A-Dur für Klarinette\, 2 Violinen\,
  Viola und Violoncello\, KV 581
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:+++ Hinweis zur Anfahrt mit dem PKW: Am Konze
 rttag sind Sperrungen durch die Baustelle auf dem Schifffahrter Damm mögl
 ich. Bitte achten Sie kurz vor dem Konzert auf Aktualiserungen und planen 
 Sie ggf. zusätzliche Fahrtzeit ein. +++<br />\n<br />\nAnnelien Van Wauwe
  Klarinette\, Alexandra Soumm Violine\, Samuel Nemtanu Violine\, Mathis Ro
 chat Viola\, Louis Rodde Cello <br />\n<br />\nDelikat\, der Koffein-Kick 
 aus der Weltstadt der Klassik. Carousel serviert eine „Wiener Mélange“
 \, die es in sich hat. Extrem aromatisch\, ist sie zugleich ausgewogen und
  raffiniert. <br />\n<br />\nDas Ensemble aus Preisträger:innen großer W
 ettbewerbe\, 2019 von Annelien Van Wauwe\, leidenschaftliche Kammermusiker
 in und Solistin bei Spitzenorchestern weltweit\, gegründet\, genießt int
 ernationale Reputation. In der „Wiener Mélange“ kombiniert Carousel l
 ebenshungrig-liebestrunkene solitäre Quartettsätze mit lebensbejahend-he
 iteren Klarinettenquintetten. <br />\nNemesis<br />\n<br />\nHochromantisc
 he Emphase\, Glück bis zur Ekstase und fiebrige Sehnsucht herrschen in An
 ton Weberns Quartettsatz. Der Kompositionsstudent ist 1905 noch nicht der 
 atonale Zwölftöner der Zweiten Wiener Schule. Ob in sein Stück Biografi
 sches einschlug? „Zwei Seelen hatten sich vermählt!“\, notierte der 2
 2-Jährige nach einem Wanderurlaub mit seiner späteren Frau in sein Tageb
 uch ... Strahlende Serenität dagegen im Klarinettenquintett von Robert Fu
 chs\, das zu seinem 70. Geburtstag uraufgeführt wurde. Hier ist alles maß
 voll. Dennoch berührt die Musik des Professors für Komposition am Wiener
  Konservatorium tief mit ihrem ausbalancierten Dialog von Klarinette und S
 treichern\, den atmenden Melodien\, der farbigen Harmonik. „Fuchs ist ei
 n famoser Musiker“\, lobte Brahms. „So fein und so gewandt\, so reizvo
 ll erfunden ist alles\, man hat immer seine Freude daran!“<br />\n<br />
 \nDramatische Wucht\, existenzielle Unruhe und Verletzlichkeit\, Nervositä
 t\, schwebende Melancholie – eine fast schmerzliche Schönheit erfüllt 
 den Quartettsatz c-Moll\, den Schubert mit 23 schrieb. Ob Franz damals sch
 on von seiner Syphilis wusste? Schubert starb nur wenig jünger als Mozart
 . Trotz seines frühen Todes spricht man von Mozarts Spätstil\, auch beim
  Klarinettenquintett\, mit dem er 1789 diese Gattung begründete. Die Klar
 inette ist Partnerin und Solistin im Hin-und-Her der Stimmen. Bezaubernd i
 hr inniges Lamento im langsamen Satz\, das Menuett mit dem ländlerhaften 
 ersten und dem vertrackt-virtuosen zweiten Trio. Spiel\, Eleganz und Leuch
 ten\, sentimentalische Heiterkeit zum guten Schluss. <br />\n<br />\n<br /
 >\nWiener Mélange<br />\nAnton Webern (1883–1945): Langsamer Satz <br /
 >\nRobert Fuchs (1847–1927): Quintett Es-Dur für Klarinette\, zwei Viol
 inen\, Viola\, Violoncello\, Op. 102 <br />\nFranz Schubert (1797–1828):
  Quartettsatz c-Moll\, D. 703 <br />\nWolfgang Amadeus Mozart (1756–1791
 ): Quintett A-Dur für Klarinette\, 2 Violinen\, Viola und Violoncello\, K
 V 581
LOCATION:Gut Havichhorst - Havichhorster Mühle 100\, 48157 Münster
END:VEVENT
END:VCALENDAR
