BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-summerwinds-festival-stefan-schilli-kai-froembergen-bram-v
 an-sambeek-ying-lai-green-sergej-tcherepanov-2547457
DTSTAMP:20260830T051337Z
DTSTART:20260830T160000Z
DTEND:20260829T220000Z
SUMMARY:Summerwinds Festival: Stefan Schilli\, Kai Frömbergen\, Bram van 
 Sambeek\, Ying Lai Green & Sergej Tcherepanov:
DESCRIPTION:Glanz und Glühn – Abschlusskonzert  \n\nStefan Schilli\, Ka
 i Frömbgen Oboe\nBram van Sambeek Fagott\nYing Lai Green Kontrabass\nSerg
 ej Tcherepanov Cembalo\, Orgel\nBarocke Kammermusik\, gravitätisch\, glä
 nzend und glühend: Triosonaten als dramatische Kammerspiele\, mit Oboen a
 ls Protagonistinnen. Das ist selten zu erleben – und exquisit\, wenn zwe
 i der angesehensten Oboist:innen Deutschlands\, Kai Frömbgen und Stefan S
 chilli\, die beiden Melodiestimmen spielen. Dritte Kraft im Ensemble ist d
 er Generalbass\, das harmonische und rhythmische Fundament\, das Bram van 
 Sambeek\, Ying Lai Green und Sergej Tcherepanov legen\, indem sie zu den v
 orgegebenen Basslinien improvisieren. \n\nDer besondere Reiz der Triosonat
 e: die beiden Oberstimmen sind gleichberechtigt und ständig in Dialog. Si
 e imitieren einander wie Echos\, sind sich nah wie Frage und Antwort\, Beh
 auptung und Widerspruch\; sie umkreisen einander\, laufen parallel\, verfl
 echten und lösen sich\, gehen wieder eigene Wege. Darunter der Bass\, pul
 sierend oder ruhig\, farbig und voll. Er hält die Solisten motorisch\, tr
 ägt ihren Dialog oder greift kommentierend in das melodische Geschehen ei
 n. \n\nGlanz und Glühn: Jan Dismas Zelenkas Triosonaten gehören zu den a
 llerschönsten überhaupt und zum Außergewöhnlichsten\, was das europäi
 sche Barock zu bieten hat! Sie entstanden 1721/22 am Hof Augusts des Stark
 en in Dresden\, einem der damals bedeutendsten Musikzentren Europas. Dort 
 gab es eine Hofkapelle mit Spitzenmusikern\, wo auch Zelenka seit 1710 als
  Kontrabassist und Komponist angestellt war. Die Triosonaten des Böhmen h
 eben sich von Händels italienisch geprägter Triosonate\, Hasses gesangli
 ch inspirierter\, höfisch eleganter und Faschs rhythmisch markanter\, orc
 hestraler Sonate deutlich ab. Denn sie sind extrem virtuos und wundervoll 
 lang\, harmonisch und kontrapunktisch eigenwillig\, bisweilen extravagant 
 oder im besten Sinn exzentrisch\, technisch also äußerst anspruchsvoll. 
 Dabei sind sie nie verkopft\, sondern immer höchst musikantisch und expre
 ssiv. Ihr Rhythmus nimmt mit und drängt nach vorn\, kompliziert laufen di
 e beiden Oboenstimmen über der Bassgruppe gegeneinander. Das ist aufregen
 d und spannend\, zumal\, wenn sich das Fagott aus der Bassbegleitung herau
 s zwischen die melodieführenden Oboen drängt – und die Triosonate plö
 tzlich vier Stimmen hat.\n\nGlanz und Glühn\nJoh. Friedrich Fasch (1688–
 1758): Sonate a 4 g-Moll\, FWV N:g1\nGeorg Friedrich Händel/William Babel
 l (1690–1723): Ouvertüre „Rinaldo“ & Lascia ch’io pianga \nGeorg 
 Friedrich Fuchs (1752–1821): Triosonate d-Moll\nJohann Adolph Hasse (169
 9–1783): Triosonate d-Moll \nGeorg Friedrich Händel (1685–1759): Trio
 sonate B-Dur\, op. 2 Nr. 3\, HWV 388\nJan Dismas Zelenka (1679–1745): Tr
 iosonate Nr. 4 g-Moll\, ZWV 181 | Triosonate Nr. 6 c-Moll\, ZWV 181
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Glanz und Glühn – Abschlusskonzert  <br />
 \n<br />\nStefan Schilli\, Kai Frömbgen Oboe<br />\nBram van Sambeek Fago
 tt<br />\nYing Lai Green Kontrabass<br />\nSergej Tcherepanov Cembalo\, Or
 gel<br />\nBarocke Kammermusik\, gravitätisch\, glänzend und glühend: T
 riosonaten als dramatische Kammerspiele\, mit Oboen als Protagonistinnen. 
 Das ist selten zu erleben – und exquisit\, wenn zwei der angesehensten O
 boist:innen Deutschlands\, Kai Frömbgen und Stefan Schilli\, die beiden M
 elodiestimmen spielen. Dritte Kraft im Ensemble ist der Generalbass\, das 
 harmonische und rhythmische Fundament\, das Bram van Sambeek\, Ying Lai Gr
 een und Sergej Tcherepanov legen\, indem sie zu den vorgegebenen Basslinie
 n improvisieren. <br />\n<br />\nDer besondere Reiz der Triosonate: die be
 iden Oberstimmen sind gleichberechtigt und ständig in Dialog. Sie imitier
 en einander wie Echos\, sind sich nah wie Frage und Antwort\, Behauptung u
 nd Widerspruch\; sie umkreisen einander\, laufen parallel\, verflechten un
 d lösen sich\, gehen wieder eigene Wege. Darunter der Bass\, pulsierend o
 der ruhig\, farbig und voll. Er hält die Solisten motorisch\, trägt ihre
 n Dialog oder greift kommentierend in das melodische Geschehen ein. <br />
 \n<br />\nGlanz und Glühn: Jan Dismas Zelenkas Triosonaten gehören zu de
 n allerschönsten überhaupt und zum Außergewöhnlichsten\, was das europ
 äische Barock zu bieten hat! Sie entstanden 1721/22 am Hof Augusts des St
 arken in Dresden\, einem der damals bedeutendsten Musikzentren Europas. Do
 rt gab es eine Hofkapelle mit Spitzenmusikern\, wo auch Zelenka seit 1710 
 als Kontrabassist und Komponist angestellt war. Die Triosonaten des Böhme
 n heben sich von Händels italienisch geprägter Triosonate\, Hasses gesan
 glich inspirierter\, höfisch eleganter und Faschs rhythmisch markanter\, 
 orchestraler Sonate deutlich ab. Denn sie sind extrem virtuos und wundervo
 ll lang\, harmonisch und kontrapunktisch eigenwillig\, bisweilen extravaga
 nt oder im besten Sinn exzentrisch\, technisch also äußerst anspruchsvol
 l. Dabei sind sie nie verkopft\, sondern immer höchst musikantisch und ex
 pressiv. Ihr Rhythmus nimmt mit und drängt nach vorn\, kompliziert laufen
  die beiden Oboenstimmen über der Bassgruppe gegeneinander. Das ist aufre
 gend und spannend\, zumal\, wenn sich das Fagott aus der Bassbegleitung he
 raus zwischen die melodieführenden Oboen drängt – und die Triosonate p
 lötzlich vier Stimmen hat.<br />\n<br />\nGlanz und Glühn<br />\nJoh. Fr
 iedrich Fasch (1688–1758): Sonate a 4 g-Moll\, FWV N:g1<br />\nGeorg Fri
 edrich Händel/William Babell (1690–1723): Ouvertüre „Rinaldo“ & La
 scia ch’io pianga <br />\nGeorg Friedrich Fuchs (1752–1821): Triosonat
 e d-Moll<br />\nJohann Adolph Hasse (1699–1783): Triosonate d-Moll <br /
 >\nGeorg Friedrich Händel (1685–1759): Triosonate B-Dur\, op. 2 Nr. 3\,
  HWV 388<br />\nJan Dismas Zelenka (1679–1745): Triosonate Nr. 4 g-Moll\
 , ZWV 181 | Triosonate Nr. 6 c-Moll\, ZWV 181
LOCATION:St. Dionysius Kirche - Kirchstraße 4\, 48356 Nordwalde
END:VEVENT
END:VCALENDAR
