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SUMMARY:Summerwinds Festival: Zofia Neugebauer\, Deutsches Kammerorchester
  Berlin\, Gabriel Adorján: Silberklänge
DESCRIPTION:Zofia Neugebauer\, Flöte\nDKO Deutsches Kammerorchester Berli
 n \nGabriel Adorján\, Leitung\n\nSilberklänge – Flötenkonzerte\, zwei
  der schönsten und spannendsten\, mit einer der inspirierendsten jungen F
 lötist:innen und dem renommierten DKO Deutschen Kammerorchester Berlin. Z
 ofia Neugebauer begeistert mit ihrem lyrischen Klang und ihrer frischen kü
 nstlerischen Vision als Solistin\, Kammer- und Orchestermusikerin europawe
 it. \n\nDas passt zu Mozart und zu Carl Philipp Emanuel Bach\, dem „Revo
 luzzer“ und Hofcellisten Friedrichs des Großen\, der\, damals berühmte
 r als sein Vater Johann Sebastian\, forderte: „Aus der Seele muss man sp
 ielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel“. Der Interpret müsse empfi
 nden\, was er spielt\, um seine Gefühle und Stimmungen auf das Publikum z
 u übertragen. Wohl dies wahrhaftige Ausdrucksspiel\, aber vor allem die m
 oderne\, dramatisch-expressive und subjektive Musiksprache meinte Mozart\,
  als er über C.P.E. bemerkte: „Er ist der Vater\, wir sind die Bub’n.
  Wer von uns was Rechts kann\, hat’s von ihm gelernt.“ \n\nEmpfindsamk
 eit und Sturm-und-Drang: im Dialog mit Zofia Neugebauer breiten die Streic
 her in Carl Philipp Emanuel Bachs h-Moll-Sinfonia ein packendes Seelendram
 a aus. Die Flöte ist eine rhetorisch aufgeladene Stimme\, als spräche si
 e: mit expressiver Melodik\, kantiger Gestik\, abrupten Affektsprüngen un
 d beredten Pausen\, fragend\, seufzend\, insistierend\, lächelnd\, melanc
 holisch sinnend\, introvertiert oder nervös und rasend. Freche Harmoniewe
 chsel\, ausdrucksstarke Dissonanzen\, dynamische Kontraste im Orchester –
  diese Affektwechsel-Dramaturgie ohne Effekthascherei hat der 22-jährige 
 Mozart in seinem Flötenkonzert G-Dur von Bach. Doch er hat es auf seine W
 eise galant und elegant gemacht. Alles lächelt und strahlt höfisch\, die
  Flöte singt graziös und ausdrucksvoll. Zum Schluss ist’s\, als hüpfe
  die F-Dur-Sinfonie des 15-jährigen Genies unschuldig und in Anmut durch 
 einen alten italienischen Sommer. Mit purer Gute-Laune-Musik entlassen Sil
 berklänge in die wirkliche Welt. \n\nSilberklänge\nCarl Philipp Emanuel 
 Bach (1714–1788 ): Sinfonia h-Moll\, Wq 182/5\nWolfgang Amadeus Mozart (
 1756–1791): Konzert Nr. 1 für Flöte und Orchester G-Dur\, KV 313\nCarl
  Philipp Emanuel Bach: Konzert für Flöte und Orchester d-Moll\, WQ 22\nW
 olfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F-Dur\, KV 112
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Zofia Neugebauer\, Flöte<br />\nDKO Deutsche
 s Kammerorchester Berlin <br />\nGabriel Adorján\, Leitung<br />\n<br />\
 nSilberklänge – Flötenkonzerte\, zwei der schönsten und spannendsten\
 , mit einer der inspirierendsten jungen Flötist:innen und dem renommierte
 n DKO Deutschen Kammerorchester Berlin. Zofia Neugebauer begeistert mit ih
 rem lyrischen Klang und ihrer frischen künstlerischen Vision als Solistin
 \, Kammer- und Orchestermusikerin europaweit. <br />\n<br />\nDas passt zu
  Mozart und zu Carl Philipp Emanuel Bach\, dem „Revoluzzer“ und Hofcel
 listen Friedrichs des Großen\, der\, damals berühmter als sein Vater Joh
 ann Sebastian\, forderte: „Aus der Seele muss man spielen und nicht wie 
 ein abgerichteter Vogel“. Der Interpret müsse empfinden\, was er spielt
 \, um seine Gefühle und Stimmungen auf das Publikum zu übertragen. Wohl 
 dies wahrhaftige Ausdrucksspiel\, aber vor allem die moderne\, dramatisch-
 expressive und subjektive Musiksprache meinte Mozart\, als er über C.P.E.
  bemerkte: „Er ist der Vater\, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rec
 hts kann\, hat’s von ihm gelernt.“ <br />\n<br />\nEmpfindsamkeit und 
 Sturm-und-Drang: im Dialog mit Zofia Neugebauer breiten die Streicher in C
 arl Philipp Emanuel Bachs h-Moll-Sinfonia ein packendes Seelendrama aus. D
 ie Flöte ist eine rhetorisch aufgeladene Stimme\, als spräche sie: mit e
 xpressiver Melodik\, kantiger Gestik\, abrupten Affektsprüngen und beredt
 en Pausen\, fragend\, seufzend\, insistierend\, lächelnd\, melancholisch 
 sinnend\, introvertiert oder nervös und rasend. Freche Harmoniewechsel\, 
 ausdrucksstarke Dissonanzen\, dynamische Kontraste im Orchester – diese 
 Affektwechsel-Dramaturgie ohne Effekthascherei hat der 22-jährige Mozart 
 in seinem Flötenkonzert G-Dur von Bach. Doch er hat es auf seine Weise ga
 lant und elegant gemacht. Alles lächelt und strahlt höfisch\, die Flöte
  singt graziös und ausdrucksvoll. Zum Schluss ist’s\, als hüpfe die F-
 Dur-Sinfonie des 15-jährigen Genies unschuldig und in Anmut durch einen a
 lten italienischen Sommer. Mit purer Gute-Laune-Musik entlassen Silberklä
 nge in die wirkliche Welt. <br />\n<br />\nSilberklänge<br />\nCarl Phili
 pp Emanuel Bach (1714–1788 ): Sinfonia h-Moll\, Wq 182/5<br />\nWolfgang
  Amadeus Mozart (1756–1791): Konzert Nr. 1 für Flöte und Orchester G-D
 ur\, KV 313<br />\nCarl Philipp Emanuel Bach: Konzert für Flöte und Orch
 ester d-Moll\, WQ 22<br />\nWolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F-Dur
 \, KV 112
LOCATION:Evangelische Kirche Ladbergen - Dorfstraße 18\, 49549 Ladbergen
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